Stachelbartartige (Hericaiaceae)

Die Stachelbärte (Hericium) sind eine kleine Gattung von Pilzen. Ihr gemeinsames Merkmal sind frei herabhängende Stacheln, die von dem Hymenium überzogen sind. Stachelbärte sind Xylobionten, also Holzbewohner, die als Wundparasiten an lebenden Bäumen oder an Totholz als Saprobiont wachsen. Sie fruktifizieren sehr zerstreut bis selten vom Frühsommer bis in den Spätherbst.

Arten

Die wichtigsten Europäischen Arten sind:

Bedeutung

In China gelten die Stachelbärte als gute Speisepilze. Dort und zunehmend auch in Europa wird die Heilwirkung dieser Pilze, insbesondere des Igelstachelbarts erkannt. Die Verwechslung mit Giftpilzen ist wenig wahrscheinlich. Aufgrund ihrer Seltenheit und da sie zur Zucht geeignet sind, sollten sie in freier Natur geschont werden.

Stachelpilze (Sarcodon)

Als Stachelpilze wird eine nicht näher verwandte Gruppe von Ständerpilzen zusammengefasst, bei denen die sporenbildenden Schichten nicht durch Lamellen oder Röhren sondern durch Stacheln vergrößert sind.

Die bekanntesten essbaren Vertreter sind der

Da die Stachelpilze taxonomisch und genetisch teilweise sehr entfernt voneinander stehen, sind sie ein Beispiel für eine konvergente Evolution.

 
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