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Stachelpilze (Sarcodon)

Als Stachelpilze wird eine nicht näher verwandte Gruppe von Ständerpilzen zusammengefasst, bei denen die sporenbildenden Schichten nicht durch Lamellen oder Röhren sondern durch Stacheln vergrößert sind.

Die bekanntesten essbaren Vertreter sind der

sowie die Stachelbärte etwa der Igelstachelbart.

Da die Stachelpilze taxonomisch und genetisch teilweise sehr entfernt voneinander stehen, sind sie ein Beispiel für eine konvergente Evolution.

Die Stachelbärte (Hericium) sind eine kleine Gattung von Pilzen. Ihr gemeinsames Merkmal sind frei herabhängende Stacheln, die von dem Hymenium überzogen sind. Stachelbärte sind Xylobionten, also Holzbewohner, die als Wundparasiten an lebenden Bäumen oder an Totholz als Saprobiont wachsen. Sie fruktifizieren sehr zerstreut bis selten vom Frühsommer bis in den Spätherbst.

Arten

Die wichtigsten Europäischen Arten sind:

 
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