Page Actions
Wiki Actions
User Actions
Submit This Story

Hasenröhrling

Merkmale

Habitus

Bis 10 cm gross werdender Röhrling mit samtigem Hut, jung weissen Röhren und leicht brechendem, gekammerten Stiel.

Hut

3-10 cm, erst halbkugelig, später polsterförmig, gewölbt, zimt- oder nussbraun, alt gelbbraun, matt, samtig

Röhren

Röhrenmündungen sehr fein, jung weiß, alt gelbgrünlich, oder bräunend, schwer vom Fleisch zu trennen

Stiel

3-8 x 1,5-2,5, zylindrisch, Basis auch keulig, glatt, matt, schmutzig graubraun bis schwarzbraun

Fleisch

Hutfleisch weiss, schnittfest, nicht verfärbend, Stielfleisch spröde brechend, im Schnitt hohl gekammert. Geruch angenehm pilzig, Geschmack mild

Sporenpulver

blass gelb

Lebensweise

In Laubwäldern besonders mit Eichen (Quercus sp.) eine Mykorrhiza bildend. Seltener mit Buchen (Fagus sylvatica), Hasel (Corylus avellana), u. a. Laubbäumen eine solche eingehend. Saure, frische, lehmige bis lehmig-sandige Böden werden vom Hasenröhrling bevorzugt. Als Mykorrhizabildner ist der Hasenröhrling absolut von seinem Baumpartner abhängig.

Verwechslungsarten

Maronenröhrling (Xerocomus badius)

Der Maronenröhrling (Xerocomus badius) besitzt vor allem feucht einen glänzenden, schmierig-klebrigen Hut, gelb- bis olivgrüne Röhren und bei Verletzung blauendes Fleisch.

Der einzige Gattungsverwandte, der Kornblumenröhrling (Gyroporus cyanescens) distanziert sich von seinem Bruder durch bedeutend hellere gelborange/-bräunliche Habitusfarben, und im Bruch oder bei Verletzung durch sofort intensiv blauendes Fleisch.

Speisewert

Der Hasenröhrling ist essbar. Wegen seines starken Gefährdungsstatus jedoch zu schonen.

Erscheinungszeitraum

Sommer-Herbst

 
/home/www/web252/html/pilzwiki/data/pages/pilzlexikon/kat_essbar/hasenrohrling.txt · Zuletzt geändert: 2014/07/04 13:49 (Externe Bearbeitung)     Nach oben