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Wiesenchampignon (Agaricus campestris)

Der Wiesenchampignon oder Feldegerling (Agaricus campestris) ist ein hochgeschätzter Speisepilz, der in zahlreichen schwer unterscheidbaren Variationen vorkommt.

Er hat einen dick-fleischigen, weissen, etwa zehn Zentimeter breiten Hut. Dieser Hut ist zunächst halbkugelig, später gewölbt. Seine abziehbare Oberhaut ist manchmal fein geschuppt. Die Lamellenfärbung ist bei Jungpilzen zunächst rosa, wird dann braun und letztlich schwarz. Der weisse Stiel ist vollfleischig, hat eine glatte Oberfläche und einen weissen, häutigen Ring. Dieser Speisepilz schmeckt sehr mild.

Der Wiesenchampignon ist zumeist auf gedüngten Wiesen anzutreffen. Er erscheint häufig nach ausgiebigen Regenfällen und ist dann meist in großen Mengen zu finden. Sehr oft wächst er in Hexenringen oder verstreuten Gruppierungen.

Die Art kann leicht mit anderen Champignon-Arten verwechselt werden.

Typische Merkmale

  • Hut: Bis 15 Zentimeter breit, weiss, kahl oder leicht faserig-schuppig, bisweilen gelbfleckend, nie spitzbucklig, jung aber oft eiförmig.
  • Lamellen: Jung blassrosa oder grau, nie weiss wie der Knollenblätterpilz, später sattrosa bis dunkelbraun. Leider weist der Karbolegerling exakt die gleiche Farbskala der Lamellen auf.
  • Stiel: Bis acht Zentimeter lang, zylindrisch, Basis nicht verdickt, beringt.
  • Fleisch: Weiss, zuweilen gilbend.
  • Vorkommen: Auf Viehweiden ab Juli.
  • Verwechslung: Kegelhütiger Knollenblätterpilz, Frühlingsknollenblätterpilz, Karbolegerling
 
/home/www/web252/html/pilzwiki/data/pages/pilzlexikon/kat_essbar/wiesenchampignon.txt · Zuletzt geändert: 2014/07/04 13:49 (Externe Bearbeitung)     Nach oben