Page Actions
Wiki Actions
User Actions
Submit This Story

Blasshütiger Röhrling

Vorkommen

Unter Laubbäumen, besonders bei Ulmen und Hainbuchen, auf trockenen Kalkböden, Sommer bis Spätsommer, selten, standortstreu, einzeln, gesellig oder in Gruppen.

Beschreibung

Hut

6-15 cm, braun bis braunbeige, jung konvex, später abgeflacht. Oberfläche eingedellt wie gehämmert, fein samtig-hirschlederartig, bisweilen auch marmoriert mit bräunlichen Flecken, Rand scharf, die Röhren leicht überragend, Druckstellen nach einigen Stunden blass weinrötlich.

Stiel

Jung bauchig, später zylindrisch, 7-11 cm lang, 15-40 mm dick, an der Basis etwas spindelig bis wurzelnd, hell- bis grünlichgelb, mit einer weinrötlichen Zone mit weissen Schuppen unter der Stielspitze welche auch bis zum Röhrenansatz reichen kann, gegen Basis gelblich bis bräunlich längsfaserig, Fleisch blassgelb bis weisslich, bisweilen rötlich fleckend, nicht blauend, markig, berindet.

Röhren

Lebhaft zitronengelb, im Alter grüngelb bis gelboliv, stellenweise braunrötlich verfärbt, nicht blauend, Röhren 10-25 mm lang, ausgebuchtet, schmal angeheftet bis fast frei.

Fleisch

Weisslich bis hellgelb, über den Röhren und an der Stielspitze intensiver bis stellenweise rötend, dickfleischig, fest. Geruch: Praktisch geruchlos, an der Stielspitze jodartig. Geschmack: Schwach bitterlich, uncharakteristisch.

Anmerkung

Der Blasshütiger Röhrling ist nicht giftig, sollte jedoch auf Grund seiner Seltenheit, zumal auch das Fleisch nicht wohlschmeckend ist, nicht für Speisezwecke verwendet werden.

 
/home/www/web252/html/pilzwiki/data/pages/pilzlexikon/kat_kein_speisepilz/blasshuetiger_rohrling.txt · Zuletzt geändert: 2014/07/04 13:49 (Externe Bearbeitung)     Nach oben